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Neurodermitis – Ursachen und Therapie!

 

Neurodermitis ist eine chronische Erkrankung der Haut, die nicht ansteckend ist. Sie äußert sich durch starkes Jucken und Hautausschläge und tritt vermehrt bei Kindern auf. Während des Heranwachsens können sich die Symptome bessern, zeitweise sogar ganz oder teilweise verschwinden.

 

Ein mögliches Hauptsymptom der Erkrankung kann ein quälender Juckreiz sein, der in verschiedenen Ausprägungen auftreten kann. Mit Andauern der akuten Phase zeigt sich der Hautausschlag vor allem durch Rötung, entzündete Stellen, mit Bläschenbildung, die beim Aufplatzen nässen. Nach Andauern der Akutphase verschwinden die geröteten Stellen wieder und lassen trockene, schuppige Hautpartien zurück. Die Erkrankung macht die Haut dauerhaft empfindlicher, rissiger und verdickt sie. Säuglinge weisen die Symptome bevorzugt auf den Wangen, sowie auf den Außenseiten von Armen und Beinen auf. Kinder, Jugendliche und Erwachsene hingegen klagen über Neurodermitis in den Kniekehlen, Nacken und Armbeugen. Handflächen und Fußsohlen sind häufig auch betroffen.
Die Ursachen liegen oft in einem Zusammenspiel von Faktoren begründet. Eine eindeutige Ursache ist bis heute nicht bekannt. Meist leiden Betroffene unter einem anfälligen Immunsystem, das zu Überreaktionen neigt. Oftmals spielt außerdem eine genetisch bedingte Störung der Schutzbarriere der Hautschichten (hierdurch trockenere Hautpartien) bei der Ursachenfindung eine Rolle. Hierdurch werden die Hautpartien anfällig für den Eintritt von allergenen Stoffen. Die Anwesenheit von Stress, begleitende Allergien, starkes Schwitzen, sowie zu kalte oder zu trockene Luft können Ursachen darstellen.
Eine Möglichkeit auf vollständige Heilung besteht nicht. Konsequente Hautpflege, kortisonhaltige Cremes, Lichttherapien, sowie die Vermeidung von Reizstoffen verbessern den Zustand. Bei starken Verläufen kann eine systemische Therapie mit Tabletten Linderung verschaffen. Hierbei werden bestimmte Reaktionen des Immunsystems unterdrückt, um dem Erkrankten zu helfen.